Top 5 der häufigsten Fehler auf Logopädie Verordnungen

Wie Sie den Fehlern vorbeugen können und jede Menge Zeit sparen

Wie bereits beschrieben sind circa 75% aller Verordnungen falsch ausgefüllt und führen zu einem bürokratischen Mehraufwand. Mit den folgenden 5 Schritten können Sie den häufigsten TOP-Fehlern vorbeugen und dadurch jede Menge Zeit sparen.

#1 Ausstellungsdatum

Die VO ist älter als 14 Tage und es ist kein spätester Behandlungsbeginn eingetragen, dessen Datum weiter in der Zukunft liegt.

Eine Verordnung ist 14 Tage gültig. Kann die Therapie in diesem Zeitraum nicht begonnen werden, beispielsweise aufgrund der terminlichen Verfügbarkeit des Patienten, muss das Datum geändert werden. Ist jedoch ein spätester Behandlungsbeginn im entsprechenden Feld eingetragen, ist dieses anstatt des Ausstellungsdatums ausschlaggebend.

#2 Spätester Behandlungsbeginn

Das im Feld “spätester Behandlungsbeginn” eingetragene Datum liegt innerhalb der 14-tägigen Gültigkeitsfrist der Verordnung. Somit wird die Gültigkeit der Verordnung verkürzt.

#3 Die exakte Diagnose laut Heilmittelkatalog fehlt

Oftmals sind zwar Diagnosegruppe und/oder Leitsymptomatik angegeben, jedoch fehlt die wortwörtliche Diagnose wie sie im Heilmittelkatalog aufgeführt ist. Sie finden diese fettgedruckt unterhalb der Diagnosegruppe für jedes Störungsbild im Heilmittelkatalog, linksseitig in der Papierversion oder in der Online-Version (einsehbar unter 

https://heilmittelkatalog.de/files/luxe/hmkonline/online/index.htm) neben dem Kürzel der Diagnosegruppe. 

Beispiel: 

Diagnosegruppe: SP1

Diagnose: Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung

#4 Die exakte Leitsymptomatik laut Heilmittelkatalog fehlt

Diese finden Sie in der Papierversion des Heilmittelkatalogs rechtsseitig jeweils in dem rot unterlegten Kasten oder online unter https://heilmittelkatalog.de/files/luxe/hmkonline/online/index.htm in der linken Spalte der Tabelle der jeweiligen Diagnosegruppe. Für die Vollständigkeit ist eine der dort aufgeführten Leitsymptomatiken ausreichend.

#5 Unterschrift fehlt bzw. im Auftrag unterschrieben

Eine Verordnung ist nur mit Unterschrift des behandelnden Arztes, sowie des Praxisstempels gültig. Werden Verordnungen im Auftrag (i.A.) von einer anderen Person als des Arztes unterschrieben, ist die Verordnung ebenfalls ungültig! In diesem Fall wird die Verordnung via Fax zurückgeschickt und muss vom Arzt unterschrieben und abgestempelt werden.

Wenn Sie diese 5 Fehler vermeiden sparen Sie sich und wir uns jede Menge Zeit 🙂

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